INFORMATIONEN FÜR NICB MITGLIEDER UND GÄSTE


AM 19.11.2022 FINDET DER NÄCHSTE T-DAY STATT

Kürzlich bin ich bei meinen Internetrecherchen zum ersten Mal auf den sogenannten „T-Day“ aufmerksam geworden. Mein Interesse war spontan geweckt...vorher hatte ich noch nie etwas hiervon gehört.

Was genau ist dieser T-Day?

Der T-Day verfolgt zwei Ziele. Zum einen soll er schlichtweg das gemeinsame Hobby Funken fördern. Jeder kennt das mit Enttäuschung einhergehende Gefühl, wenn man sein Funkgerät einschaltet und dort – abgesehen vom Empfängerrauschen – nichts und niemanden hört. Dagegen soll der T-Day Abhilfe schaffen.

Das zweite Ziel des T-Day ist ein etwas ernsteres Anliegen. Es geht um das Schaffen einer Infrastruktur für den Fall eines lokalen oder flächendeckenden Blackout, gewissermaßen einen „Bürgerfunk“ für Notsituationen. In vielen Haushalten befinden sich Funkgeräte, die mal mehr und mal weniger oder auch gar nicht mehr genutzt werden. Diese überall schlummernden Funkgeräte können im Notfall eine wichtige Aufgabe erfüllen. Funktionieren keine Telefone mehr, kann man hiermit Hilfe rufen. Das setzt natürlich voraus, dass es in der Nähe jemanden gibt, der einen auch hört.

Wie sollen diese beiden Ziele erreicht werden?

Damit das Thema Funken weiter belebt wird und damit in einer Notsituation Funkgeräte auch einsatzbereit sind, wurde der T-Day ins Leben gerufen. Jeder, der ein Funkgerät besitzt und der interessiert ist, soll es an einem bestimmten Tag im Monat zu einer bestimmten Zeit einschalten.

Und damit man sich das gut merken kann, haben die Initiatoren des T-Day sich überlegt, über dem Ganzen die Zahl „3“ schweben zu lassen.

Aus diesem Grunde finden sich an jedem 3. Sonntag eines Monats ab 21:00 Uhr alle interessierten Funkfreunde auf folgenden Frequenzen ein:

CB-Funk (Kanal 03 FM) – 26,985 MHz
CB-Funk (Kanal 33 USB) – 27,335 MHz
PMR446 (Kanal 03 FM) – 446,03125 MHz
FreeNet-Funk (Kanal 03 FM) – 149,0500 MHz

Zudem wurde auch noch ein Zello-Kanal eingerichtet, der ebenfalls den Namen T-Day trägt. Hier sind auch außerhalb der monatlichen T-Day Aktivitäten ständig zwischen 20 und 30 Teilnehmer online.

Das Ganze lebt natürlich davon, dass möglichst viele Personen, die eines der in Frage kommenden Funkgeräte besitzen, es an diesem Tag auch einschalten und sich aktiv beteiligen.

Wenn ich euch ein wenig neugierig gemacht habe, freut mich das. Für weitere Informationen zu dem Thema könnt ihr auf die Seite „t-day.net“ gehen. Ich habe mir das Datum 19.11.22 auf jeden Fall schon einmal in meinen Kalender eingetragen und werde auf allen Kanälen erreichbar sein und auch selbst mal aktiv hineinrufen. Ich bin gespannt, was sich da so tut. Vielleicht habt ihr ja auch Lust, daran teilzunehmen.

Sven / DNI 431



70 JAHRE > FUNKAMATEUR < MAGAZIN FÜR AMATEURFUNK 

70 Jahre FUNKAMATEUR
2022-10-23

Titelbild FA 2/1955

Heute, am 23. Oktober, ist es so weit: 70 Jahre FUNKAMATEUR, davon inzwischen fast die Hälfte als gesamtdeutsche Zeitschrift. Eine lange Zeit, in der sich die Technik, mit der wir uns befassen, rasant verändert hat. Auch in der Herstellung und der redaktionellen Arbeit ist es kaum noch so, wie es früher war.
Zu unserem Selbstverständnis als Dienstleister gehört, dass wir nicht nur ein ansprechendes Magazin publizieren, sondern unseren Lesern einen möglichst umfassenden Service bieten. Da ist zunächst einmal der Druck von QSL-Karten zu nennen. Als der nach wie vor größte deutsche Anbieter qualitativ hochwertiger QSL-Karten haben wir über die Jahre zudem eine stattliche Zahl von DXpeditionen unterstützt.
Des Weiteren führen wir ein außerordentlich umfangreiches Sortiment an funkspezifischer Fachliteratur aus dem In- und Ausland. Zudem hat es sich gezeigt, dass es für Leser, die eine Schaltung aus dem FA nachbauen möchten, zunehmend schwieriger wird, an die erforderlichen Bauelemente zu kommen. Diesem Umstand Rechnung tragend, haben wir das Bauelementeangebot wesentlich erweitert, jede Menge Platinen fertigen lassen und zahlreiche Bausätze aufgelegt.
Aber wie geht es weiter? Die Zukunft sieht Verleger und Herausgeber Knut Theurich, DG0ZB, in der Überführung in eine Genossenschaft, an der sich Mitarbeiter, Leser, Autoren und alle anderen, die am Fortbestand des FUNKAMATEUR und der sonstigen Geschäftsfelder interessiert sind, beteiligen können. Die Idee erfährt allgemein große Zustimmung; das Gründungsteam steht und die Satzung wird erarbeitet, sodass die Gründung noch in diesem Jahr erfolgen kann.

Red FA/-rd

Literatur zu diesem Thema:
• Redaktion FUNKAMATEUR: 70 Jahre FUNKAMATEUR – 30 Jahre Service für unsere Leser.
FUNKAMATEUR 71 (2022) H. 10, S. 770–773; im Onlineshop erhältlich

• Hegewald, W., DL2RD; Petermann, B., DJ1TO: 60 Jahre FA – 23 Jahre unabhängig.
FUNKAMATEUR 61 (2012) H. 10, S. 1024–1027


WELCHE DINGE SIND FÜR EINEN ERFOLGREICHEN SWL WICHTIG

01. Es ist unbedingt ein im internationalen Amateurfunk gültiges SWL-Zertifikat (Empfangskennzeichen) vom
DARC oder einem anderen internationalen Radioclub nötig.
Beim DARC ist dafür eine SWL-Prüfung in einem Ortsverband vorgeschrieben, der Mitgliedsbeitrag beträgt
momentan jährlich 105,00 € und das Empfangskennzeichen verliert seine Gültigkeit beim Austritt aus dem
DARC.
Vom SWARL Call sign Desk (Ukraine) zum Beispiel gilt dieses Zertifikat auf Lebzeiten und ist kostenlos.

02. Das Vorhandensein eines HF- Receiver (RX) zum Empfang der Amateurfunkbänder oder eines PC zur
Nutzung der verschiedensten WebSDR Angebote.

03. Software für die Dekodierung der verschiedenen, digitalen Modulationsarten und zur Steuerung des RX.

04. Die Mitgliedschaft bei e-QSL (derzeit 30,00 $ Mitgliedsbeitrag jährlich) oder ähnlichem, um sich die Kos-
ten für einen langwierigen Postversand zu ersparen.

05. Eine kostenlose Mitgliedschaft im European Phase Shift Keying Club (EPC) wäre für die Beantragung
von internationalen Diplomen dann auch sehr hilfreich.

Siehe auch SWL AKTIV (Startseite) Jürgen / DL0016SWL


AMATEURFUNKVERORDNUNG WIRD NOVELLIERT (08.09.2022)

Heute hat das Bundesministerium für Digitales und Verkehr den Referentenentwurf einer neuen Amateurfunkverordnung vorgelegt, die einige Neuerungen für alle Funkamateure bringen wird. Der Vorsitzende des DARC e. V. und des Runden Tisch Amateurfunk (RTA), Christian Entsfellner, DL3MBG zeigte sich erfreut: „Die neue Verordnung setzt langjährige Forderungen des DARC und des Runden Tisch Amateurfunk um. Zukünftig wird der Remote-Betrieb endlich erlaubt sein. Ebenso hat das Ministerium unsere seit 2008 bestehende Forderung nach einer Einsteigerklasse umgesetzt.
Damit wird der Einstieg in den Amateurfunk deutlich vereinfacht.“ Während die bestehenden Klassen E und A durch den Einzug neuer Themen aus der Digitaltechnik im Niveau angehoben werden, konzentriert sich die Klasse N auf betriebliche Kenntnisse, Vorschriften und grundlegende Kenntnisse der Technik. Inhaber der neuen Klasse N werden auf 2m und 70cm mit einer maximalen Leistung von 10 W EIRP senden dürfen. "Die neue Einstiegsklasse soll entsprechend der internationalen Vorgaben insbesondere Jugendlichen und älteren Menschen einen Zugang zum Amateurfunk bieten" erläutert Vorstandsmitglied Ronny Jerke, DG2RON. Das gesetzlich festgeschriebene Selbstbaurecht wird dabei nicht eingeschränkt, somit können auch Einsteiger Funkgeräte oder Hotspots selbst entwickeln, aufbauen und in Betrieb nehmen.

Die Prüfung wird einem aufbauenden System folgen, wie es z. B. von der US-amerikanischen Amateurfunkprüfung bekannt ist. Hierbei wird zunächst die Prüfung für die Klasse N abgelegt, die bereits alle Fragen aus den Bereichen betriebliche Kenntnisse und Vorschriften enthält. Anschließend kann die technische Prüfung der Klasse E und dann der Klasse A abgelegt werden.

„Die durch den DARC entwickelten Prüfungskataloge für die drei Klassen sind so aufgebaut, dass sich die Inhalte und Fragestellungen nicht wiederholen, d. h. Inhalte die bereits in einer niedrigeren Klasse geprüft wurden, spielen in der Prüfung für eine höhere Klasse keine Rolle mehr. Alle zukünftigen Funkamateure durchlaufen also die Prüfungen der Klasse N, über E bis zur Klasse A. Es soll dabei möglich sein, alle Prüfungen an einem Tag abzulegen.“ so der AJW-Referatsleiter Dr. Matthias Jung, DL9MJ.

Der bisher nicht geregelte Remote-Betrieb ist in die neuen Amateurfunkverordnung aufgenommen worden. Inhaber der Zulassungsklasse A dürfen zukünftig Amateurfunkstellen aus der Ferne betreiben und auch anderen Funkamateuren der Klasse A zur Nutzung überlassen. Eine weitere wichtige Neuerung betrifft den Ausbildungsfunkbetrieb, der zukünftig ohne gesondertes Ausbildungsrufzeichen möglich sein wird. Stattdessen wird durch Voranstellen des Prefixes „DN/“ aus jedem Rufzeichen der Klasse E oder A ein Ausbildungsrufzeichen.

Der RTA hat nun 4 Wochen, um den Entwurf der Verordnung zu kommentieren. Der Vorstand und die Referate des DARC haben bereits mit einer genauen Prüfung des Verordnungstexts begonnen und werden zeitnah berichten.

Die Pressemeldung des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr kann unter bmdv.bund.de/SharedDocs/DE/Pressemitteilungen/2022/065-kluckert-amateurfunkverordnung.html nachgelesen werden. Der Pressemitteilung anhängend ist ein Entwurf zur zweiten Verordnung über die Änderung der Amateurfunkverordnung. Diesen findet man als PDF-Datei unter bmdv.bund.de/SharedDocs/DE/Gesetze-20/zweite-verordnung-aenderung-amateurfunkverordnung.html.

+++ Nachtrag vom 8.9.22/10:30 Uhr

Aufgrund vieler Fragen zum Thema Sendeleistung im Bereich 50,0–50,4 MHz hier eine Klarstellung: Aktuell gilt bis Ende des Jahres die Regelung max. 100 W PEP für Klasse E und max. 750 W PEP für Klasse A. Daran wird sich bis zum 31.12. auch nichts ändern.
In Gesprächen mit dem Primärnutzer streben der Runde Tisch Amateurfunk (RTA) und das Referat Frequenzmanagement des DARC an, diese jeweils befristeten Erlaubnisse in einen Dauerzustand zu überführen. Wegen Covid-bedingter Einschränkungen beim Personaleinsatz, insbesondere bei Feldstärkemessungen unter verschiedenen Ausbreitungsparametern wie etwa Sporadic-E, ist nicht davon auszugehen, dass vor Verabschiedung der neuen DV AFuG hierzu abschließend entschieden wird. Das Einverständnis des Primärnutzers vorausgesetzt, wird es also zumindest 2023 noch einmal bei einer befristeten Duldung bleiben. Für den praktischen Betrieb hat das letztendlich keine Auswirkungen.

Dipl.-Ing. Bernd Mischlewski, DF2ZC
DARC Referent Frequenzmanagement

WAS BEDEUTET QRP UND WAS SOLLTE MAN DARÜBER WISSEN ?

             


             



WAS BEDEUTET DIE GEWINNANGABE VON ANTENNEN ?

             
Der Antennengewinn ist die Angabe der idealerweise abgegebenen Strahlungsleistung einer bestimmten Antenne. Diese Angabe bezieht sich auf das Verhältnis zwischen ihrem Wirkungsgrad gegenüber einer theoretisch verlustlosen Bezugsantenne, die definitionsgemäß einen Gewinn von 0 dB hat. Selbstverständlich muss bei diesen Daten dann der Typ der Bezugsantenne angegeben werden. Wird der Antennengewinn in Bezug auf den Isotropstrahler angegeben, schreibt man als Einheit dBi (isotrop), bei Angabe des Wertes in Bezug auf eine Antenne des Typs λ/2-Dipol schreibt man dBd (Dipol).
Währen in der Vergangenheit dieser Wert oft noch in dBd angegeben wurde, verwendet man heute beinahe ausschließlich den Wert dBi. Das ist nicht nur aus Sicht der Antennenhersteller verständlich, den der Antennengewinn einer Marconi Antennen beträgt 0 dBi während ein Hertzscher Dipol immerhin 1,76 dBi aufweisen kann. Höhere Gewinnangaben fördern natürlich die Verkaufszahlen. Das den Angaben der Hersteller in dieser Richtung allerdings nicht immer Glauben geschenkt werden sollte, hat die Praxis leider zu oft bewiesen. 

             
Juergen / DNI 400

UNSER MITGLIED MARTIN / DNI 444 STELLT SICH VOR


Ein Hallo an alle Mitglieder unserer Interessengruppe !

Ich bin Martin (DNI 444), mein QTH ist Aull (Rhein-Lahn-Kreis) und ich bin seit August 2021 Mitglied in der NICB.
Wenn ihr hier auf der NICB-Homepage surft, werdet ihr meinen Namen auch in den Kontaktdaten der Verwaltung finden, da ich die NICB Direktion in diesem Aufgabenbereich zukünftig unterstützen werde.

Im Zusammenhang mit meinem Antrag auf Mitgliedschaft in der NICB hatte ich derzeit geschrieben: „Wir werden uns wohl leider nie über Funk sprechen können …“.
Aber das war erfreulicherweise nicht zutreffend, denn es haben etliche Mitglieder unserer Interessengruppe aus den verschiedenen Bundesländern beinahe täglich „Funkkontakt“ miteinander. Inzwischen haben sich auf unserem Hauskanal nun sogar weitere, gern gesehene Gäste eingefunden.

Ihr fragt euch, wie ist das denn möglich? Ganz einfach - mit der digitalen Anwendung ZELLO! Diese Kommunikationsmöglichkeit ist frei von Zusatzkosten, in hervorragender Audioqualität (R5+) und mit weltweiter Erreichbarkeit.
Darüber, ob man ZELLO überhaupt als Funkkommunikation bezeichnen kann und über viele andere interessante Themen wird auf dem Kanal > NICB TALK < oft ausführlich diskutiert. Aber auch fachliche Hilfestellung für Zello-Neueinsteiger wird dort gerne geboten. Die Hauptaktivitäten auf unserem Kanal liegt täglich zwischen 16:45 und 18:00 Uhr, es ist dort aber von ca. 08:30 bis 22:30 Uhr praktisch immer ein Mitglied unserer Gruppe standby *.

Gerne würde ich auch weitere Mitglieder unserer Nationalen Interessengruppe für Funkkommunikation kennenlernen und gelegentlich ein QSO mit ihnen führen.

* (Selbstverständlich kann dort niemand 14 Stunden ohne Pause am Gerät sitzen, ich bitte deshalb bei einem
    Anruf um etwas Geduld !)

Empfehlungen für Zello Neueinsteiger:

·  Ladet Euch die entsprechende App aus dem Appstore herunter (für PC, i-Phone oder Smartphone).
·  Installiert diese und meldet euch bei ZELLO an.
·  Ruft den Kanal > NICB Talk < auf.
·  Dieser Kanal ist frei zugänglich und es gibt für die QSO’s nur absolut notwendigen Regeln !
·  Bei Fragen zu Zello sprecht uns einfach an.

Ein cooles ZELLO-Endgerät (PoC-Funkgerät) wäre dann der zweite Schritt …

Vy 73 von Martin - man hört sich …


         

NICB DIREKTION NUN PERSONELL WIEDER VOLLSTÄNDIG

 Die Leitung der Nationalen Interessengruppe für Funkkommunikation

 NICB Direktor - Sylvio / DG5SUX
 Stelvertreter  - Jörg / DO4CZ
 Verwaltung   - Martin / DNI 444 (Admin - Zello Kanal NICB Talk)
 Homepage    - Jürgen / DNI 400 (Admin - Zello) 


NICB Direktion

DER 9. UND LETZTE FUNK- UND TECHNIKFLOHMARKT ROSTOCK 


Das war der 9. Funk - und Technikfloh - markt in der Societät maritim Rostock e.V. im ehemaligen Schifffahrtsmuseum. Der Veranstalter war diesmal mit der Besucherzahl zufrieden und so konnten auch wir Funkfreunde, die unseren Gemeinschaftsstand der NICB - Deutschland und des DARC Ortsverbandes V06 am Sonntag betreuten, uns über Interesse und Kauflust nicht beklagen. Entgegen etlicher angenehmer Gespräche mit lange bekannten Funkfreunden, hielt sich die Anzahl der Besucher des DARC Ortsverbandes V06 leider in Grenzen. So waren wir sehr erfreut, als sich wenigstens Hans-Jürgen (DF7TT) dann doch längere Zeit an unserem Stand aufhielt.



NICB Direktion

BEI UNSERER FÄHRFAHRT AM 27.10. 2019 PASSTE EIGENTLICH ALLES

FÄHRFAHRT DER NICB & DES OV06

Da waren wir Organisatoren unserer diesjährigen Gedserfahrt doch sehr überrascht. MIt solch einem Interesse hatten wir dann doch nicht gerechnet. Auch das Wetter zeigte sich trotz gegenteiliger Vorhersage von seiner besten Seite. Es passte diesmal wirklich alles und das wirkte sich natürlich auch auf die allgemeine Stimmung aus. Neben dem persönlichen Kennenlernen gingen die Gesprächsthemen von funktechnischer Fachsimpelei über konkrete Fragen zur Amateurfunkprüfung bis hin zu Erinnerungen an vergangene Jahre und Begebenheiten. Wir bedanken uns an dieser Stelle bei allen lizenzierten und nicht lizenzierten Funkfreunden sowie deren XYL’s, die gemeinsam mit uns zum guten Gelingen dieser NICB Jahresabschlussfahrt beigetragen haben. Dank auch an Thomas (Mecki 2) für das Organisieren kostenfreier Parkplätze.  

NICB Direktion


BNetzA Vfg. 60/2019  > 1 WATT ERP AUF FREENET <

Für Freenet waren ursprünglich nur drei Kanäle im 12,5-kHz-Raster freigegeben. Im Januar 2007 wurde die Kanalzahl auf sechs Kanäle erhöht. Seit dem 23. November 2016 dürfen diese sechs Kanäle neben der herkömmlichen analogen Sprachübertragung auch für digitale Sprachübertragung genutzt werden. Des Weiteren ist seitdem im selben Frequenzraum auf zwölf neu geschaffenen Kanälen im Bereich von 149,021875 MHz bis 149,115625 MHz digitaler Sprechfunk im 6,25-kHz-Raster zulässig.[1]
Mit der Amtsblattverfügung Nr. 60/2019[2] hat die Bundesnetzagentur (BNetzA) die Nutzungsbedingungen für den Freenet-Funk angepasst. So wurde die maximale äquivalente Strahlungsleistung (ERP) von 0,5 Watt auf 1 Watt erhöht. Das Verbot der Freenet-Nutzung im Schwarzwald und auf der Schwäbischen Alb in Lagen oberhalb von 600 m wurde aufgehoben. In 10 km Grenzabstand zu Belgien und Polen sind jedoch weiterhin lediglich 0,5 Watt Strahlungsleistung (ERP) gestattet. (Quelle WIKIPEDIA) 

BNetzA Vfg. 60/2019[2]

 
NICB Direktion


NATIONALE UND INTERNATIONALE NOTFUNKFREQUENZEN

International

IARU-Region 1: 3760 kHz, 7110 kHz
IARU-Region 2: 3750 oder 3895 kHz, 7060 kHz, 7240 oder 7290 kHz
IARU Region 3: 3600 kHz, 7110 kHz
Weltweit : 14300 kHz, 18160 kHz, 21360 kHz

National

3643 kHz (Notfunkspruch und Notfunkrunden)
433.500 MHz (Anruf international)


Quelle / CQDL



FUNKANWENDUNGEN MIT ALLGEMEINZULASSUNG

CB - Funk (10 KHz Raster / 1.8 kHz Hub) in der BRD seit dem 01.07.1975

Anmelde - und Gebührenfreie Geräte
Frequernzbereich 26.560 - 27.410 MHz
Kanal 01 - 80 FM  4,0  Watt ERP (nur in Deutschland)
Kanal 01 - 40 AM, FM + DSB  4,0 Watt ERP Europaweit
Kanal 01 - 40 SSB 12,0 Watt ERP Europaweit
 
 
FreeNet Funk (12. 5 und 6.25 KHz Raster / 2.5 kHz Hub) nur in Deutschland seit 25.07.1996
 
Anmelde - und Gebührenfreie Geräte (Genehmigung bis 2026)
Frequenzbereich 149.01875 - 149.11875 MHz
Kanal 01 - 06 analoge Frequenznutzung 1000 mW ERP
Kanal 01 - 18 digitale Frequenznutzung 1000 mW ERP 
 
 
LPD Funk (12.5 oder 25 KHz Raster / 2.5 oder 4.8 kHz Hub) in Deutschland seit 1995
 
Anmelde - und Gebührenfreie Geräte (Genehmigung bis 2028)
Frequenzbereich 433.050 - 434.790 MHz
Kanal 01 - 68 / 10 mW ERP (Handfunkgeräten mit integrierter Antenne)
 
 
PMR / DMR Funk (12.5 und 6.25 KHz Raster / 2.3 kHz Hub) in Deutschland seit dem 03.11.1999
 
Anmelde - und Gebührenfreie Geräte (Genehmigung bis 2022)
Frequenzbereich (446.000 - 446.200 MHz)
Kanal 01 - 16 analoge Frequenznutzung 500 mW ERP 
Kanal 01 – 48 digitale Frequenznutzung 500 mW ERP  
 

Alle Angaben ohne Gewähr !
 
NICB Direktion

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