INFORMATIONEN FÜR MITGLIEDER UND GÄSTE


BNetzA Vfg. 60/2019  > 1 WATT ERP AUF FREENET <

Für Freenet waren ursprünglich nur drei Kanäle im 12,5-kHz-Raster freigegeben. Im Januar 2007 wurde die Kanalzahl auf sechs Kanäle erhöht. Seit dem 23. November 2016 dürfen diese sechs Kanäle neben der herkömmlichen analogen Sprachübertragung auch für digitale Sprachübertragung genutzt werden. Des Weiteren ist seitdem im selben Frequenzraum auf zwölf neu geschaffenen Kanälen im Bereich von 149,021875 MHz bis 149,115625 MHz digitaler Sprechfunk im 6,25-kHz-Raster zulässig.[1]
Mit der Amtsblattverfügung Nr. 60/2019[2] hat die Bundesnetzagentur (BNetzA) die Nutzungsbedingungen für den Freenet-Funk angepasst. So wurde die maximale äquivalente Strahlungsleistung (ERP) von 0,5 Watt auf 1 Watt erhöht. Das Verbot der Freenet-Nutzung im Schwarzwald und auf der Schwäbischen Alb in Lagen oberhalb von 600 m wurde aufgehoben. In 10 km Grenzabstand zu Belgien und Polen sind jedoch weiterhin lediglich 0,5 Watt Strahlungsleistung (ERP) gestattet. (Quelle WIKIPEDIA) 

BNetzA Vfg. 60/2019[2]

 
Jürgen / DL0016SWL



DIGITALFUNKSTRECKE ROSTOCK <-> RIBNITZ-DAMGARTEN

Nach der Planung im Herbst 2018 und der dann folgenden technischen Umsetzung dieses Projekts bauten sich leider gleich einige Hindernisse auf, die u.a. sogar einen Wechsel des Standortes nötig machten. Auch manches funktechnische Problem bereitete zeitweise einiges Kopfzerbrechen. Doch was lange währt wird endlich gut... und so nahmen dann die Funkfreunde Jörg (DNI-415) und Max (DNI-420) am 30.03.2019 die Digitalfunkstrecke zwischen dem Großraum Rostock und Ribnitz-Damgarten in Betrieb.

Die technische Umsetzung übernimmt ein moderner Single-Frequenz-Repeater (SFR), der nach dem im Digitalfunk üblichen Zeitmultiplexverfahren (TDMA) arbeitet. Dabei befindet sich die Eingabe und Ausgabe auf einer einzigen Frequenz. Die Anruffrequenz sowie der Timeslot (TS) im Großraum Rostock ändert sich durch die Inbetriebnahme des Repeaters nicht (Infos auf unserer Homepage!).

Besonderer Dank gilt den Unterstüzern dieses Projektes : Max DNI 420, Jörg DNI 415, Jürgen DNI 400 und Axel DNI 497.

 
Die Direktion der NICB



KURZINFORMATION ZUR JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG 2019

Nach der Begrüßung aller zur Versammlung erschienenen NICB Mitglieder und Gäste durch unseren Direktor Jörg (DNI 415), erläuterte dieser unsere für das Jahr 2019 geplanten Höhepunkte.

- Für den geplanten gemeinsamen OV Abend warten wir momentan immer noch auf einen Bescheid des OV6 Verantwortlichen. 

- Die technische Testphase einer digitale Übertragungsstrecke Rostock/Ribnitz ist beendet und geht in diesem Frühjahr in die praktische Erprobung. Die Funkfreunde Jörg (DNI 415) und Max (DNI 420) haben sich mächtig ins Zeug gelegt diesen Termin zu halten.

- Wie jedes Jahr im Herbst ist auch in diesem Jahr eine gemeinsame Fährfahrt angesagt. Der Funkfreund Thomas (Meckie 2) hat sich auch im Rahmen diese " Seefahrt " wieder bereiterklärt für kostenlose Parkmöglichkeit zu sorgen. 

Für einige besonders interessierte Funkfreunde gab es dann zum fachlichen Abschluss noch eine Einweisung in den praktischen Digitalfunk.                                                                                                                         Unsere Jahreshauptversammlung 2019 klang dann gegen 12:00 Uhr bei einem gemeinsamen Lunch aus. 

   
Direktion der NICB



8. FUNK - UND TECHNIKFLOHMARKT DER SOCIETÄT ROSTOCK MARITIM

Nun ist auch der 8. Funk - und Technikflohmakrt bereits wieder Geschichte und die NICB war, wie schon in den sieben Jahren zuvor, mit einem reichhaltigen Angebot present. Im Gegensatz zur Anzahl der einzelnen Anbieterstände, war die Besucherzahl im Vergleich zum Vorjahr wieder deutlich gestiegen.
Unsere Funkfreunde aus Bad Sülze und die doch recht zahlreich anwesenden NICB-Mitglieder konnten neben ihrem obligatorischen „Klönsnack“ sogar einige recht amüsante Begebenheiten erleben.
Die Leitung der NICB möchte sich auf diesem Wege auch noch einmal recht herzlich für die Sachspende von Thomas (Meckie 2) bedanken.


Jörg / DNI 415



ZEITZEUGEN ERINNERN AN DIE AKTIVSTEN JAHRE DES CB - FUNK

Vor einiger Zeit entdeckte ich an der Zufahrtsstraße von Doberan nach Warnemünde dieses Hinweisschild. 1988 geboren habe ich von den Anfängen des CB Funks in der DDR verständlicherweise wenig mitbekommen. Da mein Interesse für die Funkkommunikation dann irgendwann in den Jugendjahren geweckt wurde, ließ mir die genaue Bedeutung dieses Hinweisschildes keine Ruhe mehr. Was lag also näher, als ältere, erfahrene Funkfreunde unserer Interessengruppe einmal zu befragen. Die Erklärung dafür war ein spannender Rückblick auf Zeiten die ich leider noch nicht miterleben konnte.

Bereits kurz nach den Ereignissen im Herbst 1989 war es eine rasch anwachsende Zahl DDR-Bürger, die den in diesem Teil Deutschlands eigentlich noch illegalen CB Funk betrieben. 1990, nachdem dann auch in der DDR der CB Funk offiziell zugelassen wurde, war es bereits eine unübersehbare Anzahl von Funkfreunden die mit Hilfe dieser Kommunikationsmöglichkeit Kontakte zueinander pflegten und sich nach und nach in CB Funk Vereinen zusammenschlossen. Die mit ca. 850 Mitgliedern hier im Norden größte Vereinigungen war unsere NICB (Nationale Interessengruppe CB Funk).
Es war auch die NICB, die am 30. April 1991 dem Brandschutz- und Rettungsamt der Hansestadt Rostock eine betriebsbereite CB Funk Notrufüberwachungsanlage für den Kanal 09 FM übergab und diese istallierte.
Auf der Spendenliste für dieses Projekt findet man Rufzeichen wie AB-165 (der leider bereits verstorbene Sektionsleiter Rostock), Roland 01, Thüne 38, Morgenstern, AB-001, Sterni, Phönix, Heidefunk, Sturmboy und viele viele andere.

Obwohl sich die anfängliche Begeisterung für den CB Funk durch verschiedenste Gegebenheiten heute längst gelegt hat, erinnern diese „Zeitzeugen“ an den Zufahrtsstraßen der Hansestadt Rostock noch immer an einen erstaunlichen Gemeinschaftsgeist, den es in dieser Form hier wohl leider nicht wieder geben wird. 

DIE GEDSER - FÄHRFAHRT IN EINER ETWAS KLEINEREN RUNDE

In diesem Jahr fand unsere traditionelle Fährfahrt nach Gedser in einer etwas kleineren Runde statt. Aus diesem Grunde konnte die Zeit für persönliche Gespräche (abseits von Funk und Technik) einmal etwas intensiver genutzt werden. Aber auch die Funktechnik kam bei dieser Fahrt durch diverse praktische „Feldversuche“ zum Aufbau zukünftiger Projekte nicht zu kurz. Dabei waren wir sogar derart vertieft, dass uns das „Schmuddel Wetter“ dann erst wieder beim Einlaufen im Rostocker Fährterminal auffiel.
Teilnehmer waren : Wolfgang (DNI499), Dieter (DNI410), Jürgen (DNI400), Max (DNI420), Axel (DNI497), Jörg (DNI415), Dieter (DNI440) und ein Gast.
Ein Dankeschön hier auch an Thomas, der leider dienstlich verhindert war, aber wieder einmal für kostenlose Parkplätze gesorgt hat. 

 Jürgen / DL0016SWL



AB 25.05.2018 GILT EINE NEUE DATENSCHUTZVERORDNUNG

Ab 25. Mai 2018 gilt auch in Deutschland die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) der EU-Datenschutz-Grundverordnung.
In vielen Fällen müssen die Betroffenen die Erlaubnis zum Erheben, Verarbeiten und Nutzen der Daten geben. Das ist nicht erforderlich, wenn Daten im Rahmen einer vertraglichen Beziehung erhoben werden müssen.
Bei Vereinen ist diese vertragliche Beziehung die Mitgliedschaft. Die für die Mitgliederverwaltung erforderlichen Daten dürfen also in jeden Fall verwendet werden.
Mitglieder,  die mit  der Auflistung ihrer  Namen und  Daten auf unseren Seiten
"WIR GRATULIEREN" oder "MITGLIEDER" nicht einverstanden sind, teilen das bitte der Direktion der NICB mit. Erfolgt keine Benachrichtigung werten wir dieses als Einverständnis für die weitere Veröffentlichung auf den betreffenden Seiten.
                                                  
 Direktion der NICB



NICB GOES DIGITAL

Der Digitalfunk erfreut sich derzeit wachsender Beliebtheit. So ist auf Basis des DMR-Standards bereits ein weltweites Funknetz entstanden, welches neue, interessante Experimentiermöglichkeiten bietet. Diese Möglichkeiten möchten auch die Mitglieder der NICB nutzen und sind ab sofort auf folgenden Frequenzen in der Modulationsart 4FSK anzutreffen. Selbstverständlich bleiben wir auch weiterhin auf allen zugelassenen analogen Frequenzen (siehe Startseite) sende- und emfangsbereit.


VHF : Freenet CH 5 / 149.100 MHz / TS 1 / TG 99 / CC 1
UHF : PMR CH 14 / 446.16875 MHz / TS 1 / TG 99 / CC 1

Bei Fragen rund um DMR sowie zur CPS-Programmierung bzw. Codeplug stehe ich gerne zur Verfügung.

Jörg / DNI 415 Direktor NICB



SWL- KENNUNG ÜBER DEN DARC ODER EINEN ANDEREN CLUB ?

Einige Mitglieder unserer Interessengruppe haben in der Vergangenheit über die Direktion der NICB ein international gültiges SWL- Zertifikat bei einem Amateurfunkclub beantragt und erhalten. Auch ich nehme seit einigen Jahren als SWL (Kurzwellenhörer) am internationalen Amateurfunk teil. Kürzlich wurde ich von einem Funkfreund angesprochen, der seine SWL-Kennung nach einer bestandenen Prüfung in einem DARC Ortsverband (OV) erhalten hatte. Im Laufe des Gespräches musste ich dann feststelln, dass man es versäumt hatte diesem Funkfreund beim Ablegen der SWL- Prüfung und der Beantragung einer Kennung einen wichtigen Punkt der "Bedingungen" mitzuteilen. Aus diesem Grunde möchte ich hier noch einmal einige der wichtigsten Unterschiede bei der Beantragung und Zuteilung von SWL-Kennungen aufführen.

 
1.  Im Gegensatz zum DARC, der einen 96,00 € Normalbeitrag pro Jahr von seinen Mitgliedern fordert, gibt es auch Amateurfunkklubs die ihre SWL- Kennungen kostenlos zuweisen. Natürlich bieten diese Klubs dann außer der Zuweisung einer Kennung so gut wie keinen weiteren kostenlosen Service. Die Mitgliedschaft im DARC ist aber eine grundlegende Voraussetzung für die Beantragung einer SWL- Kennung über diesen Club.  

 
2.  Außer beim DARC entfällt in den meisten Fällen eine fachliche Überprüfung funktechnischer Kenntnisse. Dieser Punkt ist nach meiner Ansicht nicht unbedingt positiv, obwohl der SWL in der Praxis mangelnde Kenntnisse und Fehlverhalten sehr schnell selbst zu spüren bekommt bzw. dadurch ja keine Störungen auf den Amateurfunkfrequenzen verursachen kann (darf).
 
3.  Es scheint nicht allen im DARC organisierten Kurzwellenhörern bekannt zu sein, dass bei einem Austritt auch die zugeteilte SWL-Kennung ungültig ist.

Jürgen / DL0016SWL



AUCH OHNE LIZENZ AM "AMATEURFUNK" TEILNEHMEN

Nur weil man bisher noch keine Amateurfunklizenz erworben hat, muss man nicht auf eine „Amateurfunktätigkeit“ verzichten. Wer sich durch ausreichende Englischkenntnisse und eine gewisse Erfahrung im Funkbetriebsdienst bereits jetzt zutraut erfolgreich am internationalen „Amateurfunkdienst“ teilzunehmen,  kann  bei  hamsphere.com  ein  Rufzeichen  beantragen und  gegen einen  Unkostenbeitrag von 30 € / Jahr, über das Internet auf den dort etwas eingeschränkten Amateurfunkfrequenzen loslegen. Diese zwar nur über die HamSphere Plattform mögliche Kommunikationsmöglichkeit steht den QSO’s auf den HF-Bändern in keiner Weise nach. QSL-Karten können übrigens gleich aus dem Programm heraus verschickt werden.

Möchte der eine oder andere Funkfreund allerdings lieber erst noch die Möglichkeit nutzen seine Erfahrungen als „Zuhörer“ zu sammeln, sollte dieser sich auf jeden Fall eine SWL-Lizenz zulegen. Für die SWL-Tätigkeit ist aber ein kleinwenig mehr Aufwand nötig. Neben einem guten RX und leistungsfähiger Antennen (oder der Nutzung des Wide-band WebSDR in Twente NL) ist eine Mitgliedschaft bei e-QSL.cc sowie Software für die Dekodierung und Logbuchführung äußerst hilfreich. Als Dekodiersoftware nutze ich persönlich hauptsächlich WSJT-X und MixW. Mein Logbuchprogramm ist ACLog, mitttels dessen ich meine QSL-Karten dem entsprechenden OM dann direkt über e-QSL.cc zusende. Selbstverständlich könnte man seine SWL-Karten auch postalisch verschicken. In dem Falle müsste man auf eine Antwort aber wesentlich länger warten und es würden außerdem erhebliche Portokosten anfallen.

Je nach der Anzahl bestätigter Ländern, vergibt e-QSL.cc sogar Amateurfunkdiplome.

Das Ergebnis meiner SWL-Tätigkeit seit 2013 sind 4064 mitgehörte Verbindungen und 1524 erhaltene Bestätigungskarten. International anerkannte SWL-Zertifikate können auch über die NICB beantrag werden. 

Jürgen / DL0016SWL



FUNKANWENDUNGEN MIT ALLGEMEINZULASSUNG

CB - Funk (10 KHz Raster / 1.8 kHz Hub) in der BRD seit dem 01.07.1975

Anmelde - und Gebührenfreie Geräte
Frequernzbereich 26.560 - 27.410 MHz
Kanal 01 - 80 FM  4,0  Watt ERP (nur in Deutschland)
Kanal 01 - 40 AM, FM + DSB  4,0 Watt ERP Europaweit
Kanal 01 - 40 SSB 12,0 Watt ERP Europaweit
 
 
FreeNet Funk (12. 5 und 6.25 KHz Raster / 2.5 kHz Hub) nur in Deutschland seit 25.07.1996
 
Anmelde - und Gebührenfreie Geräte (Genehmigung bis 2026)
Frequenzbereich 149.01875 - 149.11875 MHz
Kanal 01 - 06 analoge Frequenznutzung 1000 mW ERP
Kanal 01 - 18 digitale Frequenznutzung 1000 mW ERP 
 
 
LPD Funk (12.5 oder 25 KHz Raster / 2.5 oder 4.8 kHz Hub) in Deutschland seit 1995
 
Anmelde - und Gebührenfreie Geräte
Frequenzbereich 433.050 - 434.790 MHz
Kanal 01 - 68 / 10 mW ERP (Handfunkgeräten mit integrierter Antenne)
 
 
PMR / DMR Funk (12.5 und 6.25 KHz Raster / 2.3 kHz Hub) in Deutschland seit dem 03.11.1999
 
Anmelde - und Gebührenfreie Geräte (Genehmigung bis 2022)
Frequenzbereich (446.000 - 446.200 MHz)
Kanal 01 - 16 analoge Frequenznutzung 500 mW ERP 
Kanal 01 – 48 digitale Frequenznutzung 500 mW ERP  
 

Alle Angaben ohne Gewähr !
 
Direktion der NICB